From c0082593b402f471946e4f3a37f43a999da71b42 Mon Sep 17 00:00:00 2001
From: Ichthyostega
- Es wird also definitiv nicht »der Clip« den Code enthalten, wie er sich selber rendert, oder »der Track« den Code enhalten, mit dem Mediendaten kombiniert und verarbeitet werden.
+ Es wird also definitiv nicht »der Clip« den Code enthalten, wie er sich selber rendert, oder »der Track« den Code enhalten, mit dem Medien-Inhalte kombiniert und verarbeitet werden.
+ Ort der Entscheidungs-Logik +
+ + ++ der Code macht was — und man weiß darum +
+ + ++ Trennung in Business-Kern, Framework und Library +
+ + ++ Code ist faktorisiert in getrennte Sachverhalte +
+ + ++ Code führt aus, delegiert, stellt sicher +
+ + ++ Solchen Code sieht man mit gemischten Gefühlen — er ist nicht das, was man gesucht hat, aber er legt einem nahe, ihn zu ignorieren, ohne zu verstehen was er tut +
+ + ++ Hiervon gibt es zwei Ausprägungen +
++ In solchem Code findet man typischerweise nur eine endlose Folge von Abgrenzungen, die Verhalten unterdrücken, ablenken oder transformieren; das intendierte Verhalten steht grade nicht im Code, sondern bleibt übrig oder fällt an +
+ + ++ Hierzu zähle ich auch den in der Praxis sehr häufigen Fall weithin verteilter Entscheidungs-Kaskaden, deren Konsequenz nur sichtbar wird, wenn man in einer ganz bestimmten Weise durch die Codebasis navigiert; jedes Einzelstück, das man dabei zu fassen bekommt, ist für sich genommen nichtsagend. Eine ähnliche Situation kann aber auch bei hochgradig »algorithmischem« Code auftreten, der zwar ganz kompakt an einer Stelle steht, dessen eigentliche Relevanz sich aber nur erschließt, wenn man sein Verhaltensmuster entschlüsselt hat. +
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